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Energieeinsparberatung–vor–Ort (BAFA)
Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes, welches max. 60 % der förderfähigen Beratungskosten bezuschusst. Bei Ein– bis Zweifamilienhäusern bis zu 800 € und bei Wohngebäuden ab 3 Wohneinheiten bis zu 1100 €. Förderfähig ist eine Vor–Ort–Beratung, die dem Beratenden die Möglichkeiten der energetischen Gebäudesanierung aufzeigt. Dies ist der Fall, wenn der Energieberater ein energetisches Sanierungskonzept erstellt, welches das gesamte Gebäude unter Einbeziehung der Gebäudehülle und Anlagentechnik berücksichtigt. Entweder führt diese Sanierung zu einem KfW–Effizienzhaus oder zu einem energetischen Sanierungsfahrplan mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Für die Fördermittelberatung nutzen Sie bitte meinen Auftrag Energieberatung*.

KfW Förderprogramme
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet viele unterschiedliche Fördermaßnahmen an. Gefördert werden entweder energetische Einzelmaßnahmen, wie z. B. Austausch der Heizung, Fenster usw., oder der komplette Umbau eines Gebäudes bzw. Neubau als KfW–Effizienzhaus. Ebenfalls gefördert werden Umbaumaßnahmen die dem altersgerechten Wohnen dienen (Barrierefreiheit) und Leistungen des Energieberaters (Planung und Baubegleitung). Der Bauherr hat die Wahl zwischen zinsgünstigem KfW–Kredit mit Tilgungszuschuss und einem einmaligen Investitionszuschuss. Damit ein Bauherr diese Förderungen erhalten kann, müssen die erforderlichen Nachweise von einem hierfür anerkannten Energieberater bei der KfW eingereicht werden. Als anerkannter Energieeffizienz–Experte berate ich Sie ausführlich zu den Fördermöglichkeiten und erstelle für Sie die entsprechenden Nachweise bei der KfW. Für die Fördermittelberatung nutzen Sie bitte meinen Auftrag Energieberatung*.

Energieeffiziente Gebäude
Drei energetische Gebäudestandards sind hervorzuheben. Das Niedrigstenergiehaus, das Passivhaus und das Energieplushaus. Wie aus den Namen bereits abzuleiten ist, befassen sich diese Standards mit dem Energieverbrauch bei Gebäuden. Das Modell des Niedrigstenergiehauses ist der zukünftige Standard, da der europäische Gesetzgeber für Neubauten ab dem 01.01.2019 "Nahe–Null–Energiegebäude" vorschreibt. Dies bedeutet, dass die Gebäude nicht wesentlich mehr Energie verbrauchen, als sie selbst erzeugen. Zunächst sind von dieser Regelung nur Gebäude der öffentlichen Hand betroffen. Ab dem 01.01.2021 erstreckt sich der Geltungsbereich dann auf alle Neubauten in der Europäischen Union.
Durch die Anforderungen des Passivhausstandards werden alle Behaglichkeitskriterien des Wohnens automatisch optimal erfüllt. Im Raum entsteht ein gleichbleibendes Strahlungswärmeklima, wodurch die Luftbewegungen und Temperaturunterschiede gering bleiben. Die thermische Behaglichkeit wird allein durch Nachheizen oder Nachkühlen des Frischluftvolumenstroms, der für die ausreichende Luftqualität erforderlich ist, gewährleistet. Ein Passivhaus nutzt in erster Line für seinen Energiehaushalt passive Quellen und Senken.
Das Energieplushaus erzeugt mehr elektrische Energie, als es für seinen Betrieb benötigt, und speist diese entweder in einen stationären Speicher, ein E-Mobil oder in das öffentliche Netz ein. Erreicht werden diese Standards im Wesentlichen durch eine gedämmte Gebäudehülle und nahezu wärmebrückenfreie Konstruktion, Dreischeibenverbundfenster, geregelte Lüftungssysteme und natürlich durch Nutzung der regenerativen Energien, wie z. B. Erd- und Umgebungswärme, Photovoltaik und Solarthermie. Ein großes Potenzial steckt bereits im Gebäudebestand. Grundsätzlich ist im Vorfeld einer Umbau- oder Sanierungsmaßnahme auch die Möglichkeit der energetischen Ertüchtigung zu prüfen. Ohnehin sind bei Änderungen ab 10 % der Bauteilfläche (z. B. Dach, Fenster, Fassade, erdberührte Wände, usw.) die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung EnEV anzuwenden.

* Auftragsformular im PDF–Dateiformat, ausfüllbar mit jedem PDF–Leseprogramm.

© Günter Merkel, Impressum, Datenschutz